Gespäch und Gestaltarbeit
Startseite Unsere Arbeit Termine Kontakt Unser Blog Therapeutenliste
Rogers Intensiv Termine und Ort

Klientenzentrierte Gesprächstherapie nach Carl R.Rogers

4-tägige Gruppenerfahrung in Gesprächstherapie

Wer war Carl Rogers?

Carl Rogers war der einflussreichste Psychotherapeut in der Geschichte der USA. Er war Wegbereiter für ein völlig
neues Verfahren in der Psychotherapie, „Die klientenzentrierte Therapie“, in Deutschland bekannt geworden als
Gesprächstherapie. Er war der erste, der komplette psychotherapeutische Fälle aufzeichnete und veröffentlichte.
Er sorgte dafür, dass seine Ergebnisse nicht in Fachkreisen stecken blieben sondern in alle Bereiche zwischen-
menschlichen Lebens hinausgetragen wurden. Er beeinflusste Pädagogik, Sozialpädagogik, Beratung und Bereiche
der Pflege nachhaltig. Carl Rogers war einer der Begründer der Humanistischen Psychotherapie, einer Bewegung,
die sich Anfang der Sechziger Jahre deutlich von Psychoanalyse und Verhaltenstherapie absetzte. Es ging darum, die
Würde des einzelnen zu achten auch wenn er psychisch krank oder hilfsbedürftig war. Wer heute Hilfe gibt kann sie
morgen selbst benötigen und umgekehrt. Keiner ist mehr wert, nur aufgrund seiner augenblicklichen Position.

Eine Methode, die zum Inhalt passt

Rogers geht bei seiner Arbeit feinfühlig auf den Klienten ein. Er lässt sich ein auf
die fremde Welt des anderen. Er lässt sich alle Zeit, sein Gegenüber zu verstehen und genau in dieser verlangsamten
Zeit hat der Klient die Chance, sich selbst zu verstehen. Die Arbeit in den gesprächstherapeutischen Sitzungen verläuft
in einer Atmosphäre des gegenseitigen Zuhörens. Da ist ganz viel Raum zur Verfügung, dass Ungesagtes gesagt und
bisher Ungefühltes gefühlt werden kann. Kurz, es handelt sich um eine respektvolle Art des Miteinanderumgehens.

Wenn wir Rogers vermitteln wollen, dann nutzen wir die Arbeitsform der Gruppe wo es viel Kontakt, viel Austausch gibt
und damit viel Gelegenheit, diese besondere Art der Begegnung zu üben. Von Anfang an wird es Kommunikation in
beiden Richtungen geben, nicht nur der Dozent weiß, auch das Wissen jedes Teilnehmers ist gefragt. In der Leitung
sind wir bemüht, bei jedem das verborgene Wissen ans Licht zu bringen, genau wie in der gesprächstherapeutischen
Einzelarbeit, wo es darum geht, dass der Klient mit seinen ureigenen Lösungsmöglichkeiten in Kontakt kommt.

Für die Praxis

Nach dem zuvor Gesagten ist es bestimmt nicht schwer, sich vorzustellen, dass sich diese besondere Art miteinander
umzugehen in jedem Lebensfeld positiv auswirkt. Ob im Erstgespräch in der HP-Praxis, bei der Schlichtung konträrer
Positionen am Arbeitsplatz oder bei Klärung von Partnerproblemen. Wir werden versuchen, die Grunderfahrungen von
Carl Rogers zugänglich zu machen, aber das Wichtigste wird sein: wie lässt sich das in die Tat umsetzen? Wir werden
viel Zeit auf das Tun verwenden. Die Antwort auf die Frage nach dem „Wie?“ wird uns sehr beschäftigen: Wie führe ich
ein Gespräch, bei dem ich ganz wenig mache und doch ganz viel in Bewegung gerät?

In diesen 4 Tagen arbeiten wir mit der Methode der klientenzentrierten Gesprächstherapie nach Rogers. Es geht darum,
die grundlegende Arbeitsweise dieser Richtung an der eigenen Person zu erfahren und sie dann in vielen Übungen
selbst zu praktizieren: in Einzelarbeit mit dem Trainer, in Paar und Gruppenübungen.

 

Seminar: Rogers Intensiv